Industrieverband Spectaris: Den Gang zum Augenoptiker aufgrund der Pandemie nicht verschieben

Auch wenn der Lockdown erneut verlängert wurde und ein Ende der Pandemie noch nicht in Sicht ist: Die Augenoptikerbetriebe haben weiterhin für ihre Kunden geöffnet. Darauf macht der Deutsche Industrieverband Spectaris aufmerksam.

„Die Augenoptiker sind und bleiben systemrelevant und für die Gesundheit der Menschen extrem wichtig. Daher raten wir, den Gang zum Optiker in Zeiten von Corona nicht auf die lange Bank zu schieben“, betont Josef May, der Vorsitzende des Branchenverbandes Spectaris.

Die Augenoptiker haben vor Ort umfassende Hygiene-Schutzmaßnahmen für die Kunden ergriffen, auch für die Kontaktlinsen-Anpassung. Zudem lassen sich zumeist vorab online oder telefonisch feste Termine vereinbaren. Dieser Service spart Zeit und reduziert weitere Kontakte. Darüber hinaus hat eine aktuelle Untersuchung der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ergeben, dass es bei der Arbeit im Einzelhandel ohnehin nicht zu einer erhöhten Infektionsgefährdung durch Corona komme.

May: „Die Menschen verbringen jetzt noch viel mehr Zeit am Bildschirm, was die Augen in besonderer Weise herausfordert und stark belasten kann. Fehlsichtigkeiten können aufgrund von mehr Homeoffice-Arbeit mittelfristig weiter ansteigen.“

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