IPRO: Brillen-Online – Digitales Schaufenster für reale Verkäufe

Kohlbacher

Mit Brillen-Online können Augenoptiker rund 9.500 Artikel anbieten. Alle Daten und Kundenkontakte gehören dem einzelnen Shop-Betreiber.

Carsten Kohlbacher (Bild), Inhaber der Optik Kohlbacher GmbH&Co.KG in Bernkastel-Kues traf seine Entscheidung, als die wenigsten Augenoptiker davon überzeugt waren, mit einem virtuellen Shop im Internet über ihr Angebot zu informieren um mehr Kunden in ihr reales Geschäft zu bekommen. Er ist ein Anwender der ersten Stunde. „Brillen-Online und IPRO kenne ich seit Jahren als verlässliche Partner“, sagt Kohlbacher. Digitalen Projekten war er schon immer aufgeschlossen. „Ich hatte bereits nach Möglichkeiten gesucht, ein digitales Schaufenster einzurichten und über das Internet Brillen anzubieten, aber für einen einzelnen Optiker wäre es viel zu teuer gewesen, die Logistik aufzubauen.“

Genau darum ging es auch Helge Kamm, Augenoptikermeister und Inhaber von Optik Drecker in Oberhausen, als er beschloss, die www.brillen-online.de GmbH zu gründen: Was für einen einzelnen Augenoptiker zu aufwändig und zu teuer ist, wird bezahlbar, wenn sich die Entwicklungskosten auf viele Nutzer verteilen. „In enger Partnerschaft mit IPRO haben wir vier Jahre lang mit Fassungsherstellern verhandelt, bis wir die überwältigende Mehrzahl der Anbieter im Boot hatten“, so Helge Kamm. „Aktuell umfasst Brillen-Online rund 9.500 Artikel von über 50 Anbietern und laufend kommen weitere dazu.“ Dass für die ersten Kollegen das „Mitmachen“ teurer war, als für später hinzugekommene, sei leider unvermeidlich gewesen. Denn Helge Kamm hat auf jegliche Beteiligung von externen Investoren verzichtet. „Zuerst mussten mit hohem Aufwand das Portal programmiert und, gemeinsam mit IPRO-Geschäftsführer Martin Himmelsbach, Verhandlungen mit der Industrie geführt werden.“

Nach einer einjährigen Testphase funktionieren die Pionierprojekte perfekt. Nun ist es Zeit, die Idee auf eine breitere Basis zu stellen. Deshalb kostet die Einrichtung eines neuen Shops nur noch knapp über 1.000 Euro und die Nutzung weniger als 200 Euro monatlich. „Das ist bestenfalls der Preis einer kleinen lokalen Anzeige und sollte kein Hindernis sein“, so Helge Kamm. „Dafür können wir dem Augenoptiker innerhalb seiner Postleitzahl Exklusivität zusichern.“ Auch beim Datenschutz ist der Nutzer auf der sicheren Seite. „Wir als www.brillen-online.de GmbH selbst verkaufen keine Brillen, alle Daten gehören dem jeweiligen Shop-Inhaber und bleiben auch auf seinem Rechner – das haben wir mit IPRO rechtssicher vertraglich vereinbart.“ Das nächste Zwischenziel: 100 Anwender, die in den kommenden Monaten geschafft werden sollten. „Dann wollen wir massiv an der Suchmaschinenoptimierung arbeiten, wovon alle Beteiligten noch einmal erheblich profitieren werden.“

Bei Carsten Kohlbacher und einigen Dutzend Optikern die bereits dabei sind, mussten nicht mal offene Türen eingerannt werden. Weitere innovative Kollegen, die sich einem nun bereits existierenden System anschließen, sollten ohne große Mühe zu finden sein. Zumal die finanzielle Hürde nur noch sehr überschaubar ist und ein starker Partner wie IPRO die guten Beziehungen zu den Herstellern garantiert.

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