Lernbremse Sehfehler: Wenn die Tafel unscharf bleibt

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Eine Zahl lässt zum Schulstart aufhorchen: Kinder mit unkorrigierten Sehfehlern kommen beim Lernen im Schnitt nur halb so schnell voran wie gut sehende Mitschüler. Das zeigt der Bericht „Better Education in Sight“.

In Deutschland sieht laut Berufsverband der Augenärzte (BVA) jedes zehnte Kind nicht richtig – und 60 Prozent der Sehschwächen werden erst spät erkannt. Da Fehlsichtigkeiten nicht wehtun und Kindern der Vergleich fehlt, bleibt die Ursache für Konzentrationsmängel oft unentdeckt.

„Wer Tafel, Buch oder Bildschirm klar erkennt, kann seine ganze Kraft ins Lernen stecken – statt ins Entziffern“, betont PD Dr. Wolfgang Wesemann, wissenschaftlicher Berater des KGS.
Hier liegt eine wichtige Chance für Augenoptiker und Optometristen: Neben präziser Refraktion und fachgerechter Brillenanpassung sind die Beratung der Eltern zu Warnzeichen wie Augenreiben sowie regelmäßige Nachkontrollen entscheidend für den nachhaltigen Lernerfolg.

Alle Informationen auf www.sehen.de

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