opti: „Next. heißt für uns: Zukunft ins Geschäft bringen.“

Bild: GHM
Mit „See. Hear. Next.“ richtet die opti den Blick auf das, was Augenoptik und Hörakustik als Nächstes bewegt: neue Technologien, neue Partnerschaften und neue Geschäftschancen. Wie konkret dieser Anspruch wird, zeigt unter anderem opti Smart Tech. Die neue Special Area schafft 2027 erstmals einen eigenen Treffpunkt für Smart Eyewear, Wearables, Hearables und Connected Technology. Im Interview erklärt opti Director Cathleen Kabashi, warum „Next.“ mehr ist als ein Claim, weshalb der DACH-Markt dafür eine besondere Rolle spielt und wie opti Smart Tech Zukunftsthemen in marktrelevante Impulse übersetzt.
Frau Kabashi, mit „Next.“ formuliert die opti in ihrer Kampagne See. Hear. Next. einen ambitionierten Anspruch. Was steckt dahinter?
„Next.“ bringt auf den Punkt, wofür die opti steht: Wir warten nicht darauf, dass Zukunft irgendwann passiert. Wir bringen die Menschen, Technologien und Märkte zusammen, die sie als Nächstes bestimmen. Dabei geht es nicht um Zukunft als abstrakte Vision, sondern um konkrete Möglichkeiten für die Branche. Welche Entwicklung verändert Produkte, Services, Bedürfnisse und Haltung? Wo entstehen neue Partnerschaften? Was wird zum nächsten Geschäftsfeld? Genau diese Fragen macht die opti sichtbar, erlebbar und vor allem geschäftlich relevant. Ein zentrales Element davon ist opti SMART TECH, weil dort besonders deutlich wird, wie neue Technologien ihren Weg in die optische und hörakustische Praxis finden können.
Sie haben opti Smart Tech als ein zentrales Element von „Next.“ genannt. Warum ist diese neue Special Area für Sie ein so passender Ausdruck dieses Anspruchs?
opti Smart Tech zeigt sehr anschaulich, was wir mit ‚Next.‘ meinen. Technologien wie Smart Eyewear, Wearables, Hearables und vernetzte Anwendungen entwickeln sich dynamisch. Entscheidend ist aber, wie daraus konkrete Lösungen und neue Geschäftsmöglichkeiten für Augenoptik und Hörakustik entstehen. Genau dafür bringen wir Technologieanbieter mit den Menschen zusammen, die Innovation erklären, erlebbar machen und in den Markt tragen. opti Smart Tech ist damit ein sichtbarer Baustein von ‚Next.‘, aber eben nicht der einzige.
Wenn man über „Next.“ spricht, klingt das schnell sehr international. Die opti hat ihren Kernmarkt aber klar in DACH. Fehlt da nicht ein Stück internationale Strahlkraft?
Im Gegenteil: Gerade unser Kernmarkt DACH macht die opti für diesen „Next.“-Anspruch so relevant. Aus dem deutschsprachigen Raum kommen viele Unternehmen, die in Technologie und Optik international Maßstäbe setzen – als Weltmarktführer ebenso wie als hochspezialisierte Innovations-partner. Auf der opti treffen sie auf ein außergewöhnlich fachkundiges Publikum aus Deutschland, Österreich und der Schweiz: technologisch offen, versiert und nah am Markt. Diese Dichte ist kein Widerspruch zur Internationalität, sondern eine Stärke. Wer in München Innovationen präsentiert, erreicht einen der anspruchsvollsten und offensten Märkte Europas und sieht sehr früh, welche Technologien, Partnerschaften und Geschäftsmodelle als Nächstes relevant werden.
Welche Entwicklungen machen es aus Ihrer Sicht gerade jetzt notwendig, Zukunftsthemen stärker zusammenzudenken?
Weil sich derzeit vieles gleichzeitig bewegt. Technologie und Optik wachsen zusammen, Augenoptik und Hörakustik rücken näher aneinander, Produkte werden durch digitale Anwendungen und Services erweitert. Gleichzeitig verändern sich Märkte, Berufsbilder, aber auch Erwartungen und Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden. Einzelne Entwicklungen isoliert zu betrachten, reicht deshalb nicht mehr. Die opti zeigt das große Ganze – aber so konzentriert, dass jeder Betrieb und jedes Unternehmen daraus die nächsten Entscheidungen für sich ableiten kann.
Wo wird dieser ‚Next.‘-Anspruch auf der opti neben opti Smart Tech besonders greifbar?
Überall dort, wo bisher getrennte Welten produktiv aufeinandertreffen. Die opti Spheare treibt das Zusammenspiel von Augenoptik und Hörakustik weiter voran. Tomorrow Vision bündelt die Zukunft der Kontaktlinse in außergewöhnlicher Dichte. Und mit opti Fine Eyewear sowie der erweiterten opti Design Stage öffnen wir neue Zugänge zu Design, Marke und Präsentation. Gemeinsam mit opti Smart Tech sind das keine Einzelinseln. Die Formate zeigen, wie breit Zukunft in unserer Branche gedacht wird und wie konkret sie auf der opti erlebbar wird. Getragen wird all das von der Innovationskraft unserer Aussteller.
Was haben Aussteller ganz konkret von ‚Next.‘?
Aussteller können ihre Produkte, Lösungen und Geschäftsmodelle früh im internationalen, vorrangig europäischen Markt positionieren – und treffen auf die Menschen, die daraus Geschäft machen: Entscheider, Handel und Anwender, aber auch mögliche Technologie-, Produkt- oder Vertriebspartner. Gerade an den Schnittstellen entstehen neue Chancen. Wer Technologie mit Optik verbindet, wer eine Anwendung mit einem Produkt zusammenbringt oder neue Zielgruppen erschließt, findet auf der opti die passenden Gesprächspartner. ‚Next.‘ heißt deshalb auch ganz klar: nächstes Business.
Welche Rolle spielen Nachwuchs, Start-ups und Unternehmensnachfolge in diesem Zukunftsbild?
Eine zentrale. Zukunft kann man nicht glaubwürdig präsentieren, ohne die Menschen einzubeziehen, die sie prägen werden. Deshalb schaffen wir Formate für Start-ups, Talente, Jungunternehmer sowie Unternehmens-nachfolgerinnen und -nachfolger – und wir arbeiten im kontinuierlichen Dialog mit dem Branchennachwuchs. Für Aussteller ist das ebenfalls hochrelevant: Wer heute mit den künftigen Fachkräften, Entscheidern und Multiplikatoren ins Gespräch kommt, baut Beziehungen auf, die morgen zählen. Next Generation ist für uns kein Begleitprogramm, sondern Teil der Zukunftsstrategie.
Was soll die Branche nach der opti mitnehmen, wenn sie an ‚Next.‘ denkt?
Vor allem Lust auf den nächsten Schritt. Die opti möchte Orientierung bieten, aber auch Mut machen – und natürlich begeistern: für neue Technologien, für ungewöhnliche Partnerschaften, für ein Weiter- und Neudenken von Geschäftsmodellen und vor allem dafür, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, die dafür wichtig sind. Unser Anspruch ist, die Branche nicht nur so zu zeigen, wie sie heute ist. Wir wollen gemeinsam mit ihr sichtbar machen, was als Nächstes zählt – für Produkte, Betriebe, Märkte und die Menschen dahinter. Wenn aus einem Messebesuch eine konkrete nächste Entscheidung wird, dann hat ‚Next.‘ genau das erreicht, was wir wollen.
Zum Schluss noch eine persönliche Frage, Frau Kabashi: Was begeistert Sie selbst an dieser Branche – und was treibt Sie an, ihre Zukunft mit der opti aktiv mitzugestalten?
Mich begeistert, mit welchem Tempo und welcher Neugier sich unsere Branche immer wieder neu erfindet. Ständig kommen Innovationen hinzu, die die opti nicht nur up to date halten, sondern ‚Next.‘ mit Leben füllen. Viele dieser Impulse erreichen uns früh und direkt über unser starkes Netzwerk. Dort kann ich Ideen auf kurzem Weg challengen und bei mutigen Entscheidungen auf Unterstützung vertrauen. Bei aller Technologie bleibt es eine Branche für Menschen, für gutes Sehen, gutes Hören und Lebens-qualität. Zu erleben, wie sie Zukunft gestaltet und welchen Beitrag die opti dazu leisten kann, treibt mich an. Und ich bin neugierig darauf, was als Nächstes kommt.
Über Cathleen Kabashi
Seit mehr als 25 Jahren gestaltet Cathleen Kabashi mit Neugier, Herzlichkeit und Gestaltungswillen die Messewelt. Als Director der opti bei der GHM in München führt die gebürtige Leipzigerin die internationale Messe für Optik & Design in die Zukunft. Ihr Anspruch: die opti als starke Netzwerkplattform für die Augenoptik und benachbarte Branchen weiter auszubauen. Und wenn sie gerade nicht im Messemodus ist, sorgt ihr achtjähriger Sohn dafür, dass sie in Bewegung bleibt.
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