Sonnenfinsternis am 12. August – Eine Sonnenbrille schützt die Augen nicht

KI-generiert
Am Mittwoch, 12. August 2026, schiebt sich der Mond am frühen Abend vor die Sonne. In Deutschland ist das Ereignis als partielle Finsternis zu sehen, bei der rund 85 bis 90 Prozent des Sonnendurchmessers verdeckt werden. Je nach Standort beginnt sie zwischen etwa 19.10 und 19.20 Uhr und erreicht kurz nach 20 Uhr ihren Höhepunkt. Vollständig bedeckt ist die Sonne dabei zu keinem Zeitpunkt. Deshalb darf sie während der gesamten Beobachtung nur mit einer geeigneten Sonnenfinsternisbrille betrachtet werden. Eine normale Sonnenbrille schützt nicht, warnt das Kuratorium Gutes Sehen (KGS).
Das Risiko für die Augen wird bei einer Sonnenfinsternis leicht unterschätzt, weil der schwächere Lichteindruck täuscht. Das Bundesamt für Strahlenschutz warnt deshalb: „Vermeiden Sie unbedingt den direkten Blick in die Sonne mit ungeschützten Augen. Die Netzhaut kann in kürzester Zeit stark geschädigt werden.“ Auch eine sehr dunkle Sonnenbrille bietet keinen ausreichenden Schutz. Ihre Tönung reduziert die Blendung, sie ist jedoch nicht für den direkten Blick in die Sonne ausgelegt.
Für die Beobachtung sind ausschließlich spezielle Sonnenfinsternisbrillen vorgesehen. Einfache Modelle sind in Augenoptikbetrieben, bei Astronomie- und Optikfachhändlern sowie bei spezialisierten Onlinehändlern erhältlich und kosten derzeit etwa drei bis fünf Euro pro Stück.






